Welche Versicherungen neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte ein privater Verbraucher unbedingt haben?

Was viele Jahre von der Politik versäumt bzw. nicht richtig über Informationen an die Bürger transportiert wurde, müssen Versicherte der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung nun doppelt ausbaden. Denn der allgemeine Satz, dass alles teurer wird, beschränkt sich eben nicht mehr nur auf die Lebenshaltungs- oder Energiekosten, sondern trifft zusätzlich noch die private Absicherung für Krankheit, Berufs- und Erwerbsunfähigkeit und mehr noch die spätere gesetzliche Rente. So muss gerade die junge Generation in vielen Bereich privat vorsorgen und zusätzlich selbst noch darauf achten, dass sie im Alltag durch Abschluss entsprechender Versicherungen gut abgesichert ist. Denn neben der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, die für nahezu alle Versicherten ab Jahrgang 1961 dringend anzuraten ist, sind weitere Versicherungen notwendigerweise abzuschließen.

Berufsunfähigkeit mit privater Altersvorsorge kombinieren

So kommt auch niemand darüber hinweg, sich eine private Altersvorsorge aufzubauen. Denn die gesetzliche Rente reicht, und da sind sich Experten wie auch die Politik inzwischen einig, nicht mehr aus, den gewohnten Lebensstandard im Alter weiter beizubehalten.
Die damalige Bundesregierung hat im Jahr 2000 zur Absicherung der gesetzlichen Rente bereits eine Absenkung des Rentenniveaus beschlossen. Auf der anderen Seite allerdings hat sie durch Einführung der so genannten Riester-Rente auch Möglichkeiten geschaffen, dass gesetzlich Versicherte diese Rentenlücke durch Abschluss eines privaten Altersvorsorgevertrages schließen können. Dabei gewährt der Staat Zulagen, die sich nach der Höhe der Einzahlung richten und bei dem für Kinder und Ehegatten ebenfalls Zulagen beantragt werden können, die dann einen entsprechenden niedrigeren Eigenbeitrag zur Folge haben.
Idealerweise können in die Verträge der Riester-Rente auch die private Berufsunfähigkeitsversicherung mit eingeschlossen werden, sodass hier zwei Verträge in einem abgeschlossen werden.

Auch Fahrlässigkeit und unvorhergesehene Schäden absichern

Allerdings, so wichtig die private Absicherung fürs Alter auch ist, sie kann nur dann wirklich genutzt werden, wenn auch für die Gefahren des Alltags entsprechende Versicherungen abgeschlossen wurden.
Zwar kann niemand gezwungen werden, für sich eine private Haftpflichtversicherung oder eine Hausratversicherung abzuschließen, doch besteht zweifelsfrei eine moralische Verpflichtung dazu. So braucht man sich nur vorstellen, dass aus Fahrlässigkeit am Eigentum eines anderen etwas kaputtgegangen ist, was der Verursacher ohne eine Haftpflichtversicherung aus seinem Vermögen ersetzen muss. Da mag eine zerborstene Fensterscheibe noch bezahlbar sein; ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden, ausgelöst durch eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr als Fußgänger, ist dann schon weniger regulierbar.
Und sollte, wie es nicht selten vorkommt, ein Kurzschluss zu einem Wohnungsbrand führen, dann ist es dem Versicherten dank einer abgeschlossenen Hausratversicherung möglich, neue Möbel über eben diese Versicherung zu bekommen.

Dabei können diese Versicherungen oftmals als Kombipaket abgeschlossen werden, bei denen die Versicherten in der Prämie dann einen Bündelnachlass bekommen. Günstiger sind diese Versicherungen bei Online-Anbietern, die auch einen zuverlässigen Schadensservice bieten.

So gehören die genannten Versicherungen zu den wichtigsten Verträgen, die für einen sicheren Alltag und eine erfolgreiche Zukunft abzuschließen sind, wenngleich das Portfolio für den Einzelnen sicher ergänzt werden kann.